Anfänge, Ängste & amerikanische Heldinnen

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Nachdem Alicia schon vor einer Weile „dran“ war, hat Sandra von Frau, Frei & nun auch mich interviewt – und wieder mit auffallend interessierten, gut recherchierten und klugen Fragen. Danke dafür, ich hatte große Freude damit!

Hier ein Auszug aus dem Interview:

Auf superwork antwortest Du in einem Interview auf die Frage, ob Du es einfach findest sich in Deutschland selbstständig zu machen, dass insbesondere bei Gründerinnen die Angst auftaucht, “rauszugehen und sichtbar zu werden”, wenn es soweit ist. Was glaubst Du, worin diese Angst begründet liegt?

Im Perfektionismus. Wir denken, aus welchen Gründen auch immer, dass wir keine Fehler machen dürfen. Dass mit dem falschen Logo unsere gesamte Selbständigkeit den Bach runtergeht, dass eine Horde von Menschen da draußen ist, die nur darauf wartet, uns auszulachen.

Der Gedanke, mal klein anzufangen und von den eigenen ersten Kunden zu lernen und Schritt für Schritt eine Selbständigkeit zu erlernen, ist oft wahnsinnig fern – zumindest erlebe ich das bei meinen eigenen Kundinnen oft so.

Und dann ermutige ich sie, diesen Wahn abzulegen, die neue Seite erstmal einer kleinen Runde von Menschen zu zeigen, zu beobachten, wie sie ankommt, zu experimentieren. Mit Leichtigkeit und Freude und einatmen und ausatmen, und nicht mit diesem zähneknirschenden Druck, dass das jetzt deine eine und letzte Chance ist zu zeigen, dass du etwas wert bist.

Und hier geht es zu dem gesamten Interview!

geschrieben von: Ricarda Kiel

Ricarda Kiel

Ricarda hilft Selbständigen, gute Websites auf die Welt zu bringen und die selber mit mutigen und klaren Texten zu füllen. Sie ist sehr für Unabhängigkeit, und schreibt alle zwei Wochen ermutigende Briefe.

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